Carpaltunnel-
Syndrom

Das Carpaltunnelsyndrom (CTS) ist eine häufige Erkrankung, bei der der Medianusnerv im Karpaltunnel, einem engen Durchgang im Handgelenk, komprimiert wird. Diese Nervenkompression führt zu Schmerzen, Taubheit und Kribbeln in Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie zu einer Schwäche der Handmuskulatur.

Ursachen für das Karpaltunnelsyndrom sind vielfältig und können wiederholte Handbewegungen, Verletzungen, Entzündungen oder anatomische Anomalien umfassen. Häufig sind Menschen betroffen, die beruflich viel mit den Händen arbeiten, wie zum Beispiel Computerbenutzer oder Handwerker.

Patientin mit CTS

Typische Symptome sind nächtliche Schmerzen und Taubheit in den betroffenen Fingern, die oft durch Schütteln der Hand gelindert werden. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem Verlust der Feinmotorik und der Griffkraft kommen.

behhandlungs
Möglichkeiten

Die Diagnose wird meist durch eine exakte klinische Untersuchung und moderner neurosonografischer Bildgebung, sowie ggf neurologischer Meßmethoden gestellt. Behandlungsoptionen umfassen konservative Maßnahmen wie phytotherapeutischer Salben in Kombination mit LASER-Therapie.

Bei den meisten Fällen kann nur eine chirurgische Entlastung des Nervs helfen, um dauerhafte Schäden zu verhindern und die Handfunktion wiederherzustellen. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose erheblich.

Der Schnitt (wir nennen es Zugang) ist sehr klein. Zwischen 1cm und 1,5 cm reichen in den Händen eines erfahrenen Handchirugen unter der Verwendung des kopfgetragenen Mikroskops.
Das wichtigste bei der Operation des Karpalkanal sind perfekte Sichtbedingungen! Nur auf diese Weise kann der Operateur gewährleisten, keine Verletzungen an den Fasern des Nerven zu verursachen, wie wir sie leider häufig sehen,wenn durch nicht chirurgisch geschultes Personal ohne Direktsicht am Nerv Eingriffe gemach werden.